Wer hat noch Platz auf dem Sofa?

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    • Diese junge Dame wird ab Mittwoch unsere neue Mitbewohnerin sein...




      Sie gehört zu der Rasse Galgo Espanol und war bis vor ein paar Tagen noch in Spanien in einer Tötungsstation. Hunde werden dort zum Einschläfern hingebracht. Wenn ein Hund nach 3 Wochen nicht abgeholt wird, wird er getötet.. was in Spanien noch die sanfteste Art ist mit diesen Tieren umzugehen....

      In Spanien werden die Galgos zur Hasenjagd benutzt... wenn die Jagdsaison vorbei ist oder wenn sie schlechte Jäger sind werden sie entsorgt. Die Grausamkeit die die Spanier dabei an den Tag legen ist unfassbar...

      Eine gebräuliche Tradition (mittlerweile zum Glück verboten aber dennoch oft praktiziert) ist es die Galgos in den Bäumen aufzuhängen. Die guten Jäger werden weit nach oben gehängt so dass sie schnell sterben. Die schlechten werden so aufgehängt, dass ihre Pfoten noch den Boden berühren. Es dauert Tage bis sie sterben und oft werden sie von anderen Tieren lebendig angefressen....
      Da es dafür mittlerweile Strafbeträge gibt, finden sie andere Wege um sich der Tiere zu entledigen... Oft werden sie hinter Autos gebunden und totgeschleppt oder sie werden mit zerschmetterten Beinen ausgesetzt so dass sie nicht nach Hause laufen können...
      Eine besondere Grausamkeit hierbei ist, dass die Galgos zwar fantastische Jäger sind, ihnen aber von Anfang an beigebracht wird, dass sie die Beute nicht fressen dürfen... und das machen sie auch nicht, selbst wenn sie ausgesetzt wurden.

      Die folgenden Bilder zeigen ein paar der üblichen Grausamkeiten.... Ansehen auf eigene Gefahr!
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      Ich bin sehr froh, dass wir wenigstens ein Tier vor diesem Schicksal bewahren können... Sie ist mittlerweile sicher in Deutschland und kann nicht mehr von den Jägern gestohlen werden.
      Nur leider gibt es immer noch tausende Galgos die auf den sicheren Tod und Folter warten.

      In Grüßbritannien gibt es eine ähnliche Situation bezüglich der Irischen Greyhounds (wenn auch nicht ganz so brutal). Es gibt in der Gesellschaft keinen Platz für ausgesonderte Rennhunde und sie werden jedes Jahr zu tausenden getötet...
      Das ist sehr traurig, denn kaum jemand weiß, was für wunderbare Familienhunde diese Tiere sein können. Die meisten sind ruhig in der Wohnung, bellen kaum, sehr sanft mit Kindern und können sogar prima mit Katzen leben.

      Wer Interesse hat, kann sich hier weiter informieren. In Deutschland gibt es verschiedene Vereine, die diese Tiere aus Spanien vermitteln.... Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der wirklich noch einen Platz auf dem Sofa frei hat, oder jemanden kennt... Bitte weitersagen...


      Hier noch ein paar Bilder, die zeigen wieviel man tun kann...

      In Spanien...




      Derselbe Hund in Deutschland..





      In Spanien....




      Derselbe HUnd ein paar Monate später..




      Und selbst Wunder sind möglich:

      Ein spanischer Hund mit zerschmetterten Beinen...




      Derselbe Hund nur einen Monat später!!





      \"Das Wenige, das du tun kannst ist viel - wenn du nur Schmerz und Angst und Weh von einem Wesen nimmst.\"
      -Albert Schweitzer-
    • ich hatte vor einigen jahren beruflich auf mallorca zu tun und dort auch erleben müssen, dass es wohl länder gibt in denen das leben eines tieres garnichts bedeutet. ein solch (unmenschliches) verhalten ist sicherlich nicht im sinne des erfinders.

      ... schlimm zu welchen grausamen dingen menschen fähig sind.

      wir haben auch vor, wenn unser \"muffel\" (unsere katze/fresssack) mal nicht mehr ist - uns ein solches tier zuzulegen.
      “An allen Rechtschreibfehlern habe ich das Urheberrecht! Falls jemand vorhat - diese zu vermarkten - will ich 50% vom ReinGewinn!!”

    • Ja, die Galgos sind leider in Spanien nicht mehr als Werkzeuge... und wenn es ausgediehnt hat, wirft man es halt weg :(
      Was mir dabei unbegreiflich ist, ist der Enthusiasmus mit dem die Tiere umgebracht werden und die Kreativität, die sie dabei zeigen :a_augenruppel:

      Wir haben ja auch schon zwei Katzen... bin mal gespannt, was das am Mittwoch wird, Langeweile wirds jedenfalls länger nicht mehr geben :d_zwinker:
    • Hallo Joker, die Bilder lassen einen nicht kalt und ich bin wohl eine der empfänglichsten Personen dafür. Meine Mieze habe ich auch aus dem Tierheim geholt und wenns nach mir ginge, würde ich wahrscheinlich jedes gequälte Wesen zu mir holen und ein paar Mitglieder sollens auch noch werden.

      Aber schön, dass Ihr einen rettet. Erzähl doch mal, wie es dem neuen Familienmitglied so bei Euch ergeht. Mittwoch ist ja schon morgen.

      die Kaddi

    • Ja, ich habe darüber auch einigen Schlaf verloren... Unsere Schwarze ist auch aus nem Tierheim... und der andere sollte schon kurz nach der Geburt getötet werden.... (Warum können die Leute ihre Tiere nicht kastrieren lassen?!)
      Morgen mittwag fahren wir los... bis jetzt weiß ich nur, dass sie ziemlich verängstigt und gestresst ist.... vor allem hat sie vor Männern Angst :(
      Da werde wir noch ziemlich viel Geduld haben müssen, bis sie sich einigermaßen entspannen kann, denke ich...

      Hier noch ein paar Bilder aus Spanien...

    • Eure Initiative ist lobenswert.

      Kann man nur hoffen,dass es nicht nur das Mitleid war,was euch zu dem Schritt bewogen hat!

      Denn in Deutschland gibt es auch genug Tiere in Heimen,welche auch neue Herrchen oder Frauchen warten!

      Gut ,da werden sie nicht gequält oder getötet,fristen aber auch dort kein artgerechtes Leben!

      Wir haben ja selbst einen Hund und wissen,wieviel Zeit (und Geld) man da braucht und investiert.

      Wir haben unsere dazumal aus dem armen Bayern geholt,wo die dortigen Züchter sich schwer taten , eine Quittung über den gezahlten Betrag auszustellen , damit sie ja nicht irgendwelche Steuern aus Nebeneinkünften an das Finanzamt abführen mussten!

      Und hätten wir den armen Hund dort gelassen,wäre er womöglich wegen seiner grossen Ohren an den Zoo als Fledermaus abgeschoben worden!

    • Haha, Frank... Keine Frage, hier wird auch genug untierisches und unmenschliches getrieben. Tiere schützen fängt bei allem möglichen an, wenn Du schon so argumentierst. Ist ein weites Feld und ist doch egal, ob der Hund nur spanisch kann oder ob Du einen deutschen Schäferhund rettest. Alles leider zu wenig. Bei Hunden kann man natürlich viel falsch machen. Das war bestimmt gestern ein spannender Tag bei Joker. Katzenjammer?

      Juten Morgen
      Kaddi
    • Mitleid hatte damit wenig zu tun... ich bin selbst mit 2 Hunden aufgewachsen und weiß, was dahinter steckt...
      Die Katzen sind recht ruhig wenn ach vorsichtiger als sonst... Numa in der Wohnung auch... sie isst normal und schläft jetzt in ihrem Körbchen unter meinem Schreibtisch.... nur draußen hat sie große Angst... die Autos und die Leute auf der Straße machen ihr zu Schaffen... sie hat sich bis jetzt auch noch nicht gelöst.... Mal schaun wie\'s weitergeht...

    • Original von AlphaOlli:
      Oder Du musst dann unter Umständen schon bald auf Deine Katze verzichten bei einem Besuch von Gustav :t_teufelboese:

      :biggrin: :biggrin: :biggrin:



      Tja, wie Joker gesagt hat: Man bekommt immer mehr zurück als das, worauf man verzichten muss - wenn das heißt, dass ihr mich dann mal besucht, hol ich mir die Katze erst recht! :h_lach1:

      :metal: :i_roteshaar: :b_wink:
    • Unser Neuankömmling Numa macht sich wirklich prächtig, nur mit dem Rausgehen müssen wir noch üben. Zuhause ist halt doch am schönsten :)

      Ihr Bruder Lucero ist auch nach Berlin vermittelt wurden, welch ein Zufall. Beim Wiedersehen war natürlich allgemeines Schwanzwackeln angesagt.

      Leider sitzt ihr zweiter Bruder \"Troilo\" immer noch in der Tötungsstation in Spanien fest. Troilo ist Numa wie aus dem Gesicht geschnitten, zu bestaunen ist er auf: http://galgo-gallery.de/main.php?g2_itemId=672